Der Fischerkietz

Kietz, Gartenstraße, 12557 Berlin
S-Bahn Linie S 3 Station Köpenick bzw. (S 47) Spindlersfeld, Tram, Busse

Der Köpenicker Kietz erscheint heute als eine fast vollständig erhaltene Fischersiedlung. Der früher von Slawen besiedelte Kietz war als eine zur Burg gehörende Dienstsiedlung entstanden und wurde 1355 erstmalig urkundlich erwähnt. Den Kietzern wurden im Jahre 1451 durch eine Entscheidung des brandenburgischen Hofgerichtes die "ewigen Fischereirechte" zuerkannt. Jahrhunderte lang blieb der Kietz ein Fischerdorf und wurde erst 1898 in die Stadt Köpenick eingemeindet. Die Hauptstraße "Kietz" mit ihren restaurierten, eingeschossigen Fischerhäusern mit Satteldächern hat ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt.