Löcknitztour

Löcknitztour
(copyright Spreepaddler.de 2014) Mitglied BSBTK
(Kooperation Schmetterlingshorst)

Die Löcknitztour bietet viel Abwechslung zwischen
Fluss und Seen. Wenn man will, kann man in die "alte Löcknitz" hinter Fangschleuse abdrehen und scheinbar "unberührte" Flusslandschaften entdecken. Der erste Abschnitt der Tour führt uns von
Rahnsdorf über die vielbefahrende Müggelspree zum Dämeritzsee in Richtung Erkner.

Beim Durchqueren des Flakenfließes zum Flakensee bitte unbedingt auf die Berufsschifffahrt und Motorboote achten.

An den Brückendurchfahrten wird es manchmal eng. Auf dem Flakensee halten wir uns am rechten Ufer. Nach der Umfahrung einer Reuse drehen wir rechts in die Einfahrt der Löcknitz ein. Nach ca. 1 Km kommt die Gaststätte "Löcknitzidyll" (Restaurant und Imbissangebot) am linken Ufer zum Vorschein.
 
Durch die, im Gewölbebogen gemauerte, Brücke biegt der Fluß links ab. Nach einem weiteren km kann man rechts in einen Löcknitzarm abiegen (führt wieder nach 1,5 Km auf die "neue Löcknitz", ist aber der interessantere Weg), oder sich für den kürzeren Weg, gerade aus entscheiden.

Durchfährt man den Löcknitzarm, vorbei an einer hölzernen Fußgängerbrücke und der "Froschbrücke" unter der Autobahn, gibt es die Möglichkeit, kurz vor der neuen grünen Stahlbrücke in die "alte Löcknitz" einzufahren. Sie ist sehr eng so dass man teilweise das Gefühl bekommt, man durchfährt eine Wiese. Das Ufer und der Grund bestehen zum großen Teil aus torfigen Morast. Bei Hindernissen ist ein Umtragen oder Treideln also schwer möglich. Wo man wegen umgestürzten Bäumen nicht durchkommt, sollte man daher umdrehen.

Die "alte Löcknitz" ist ab der Brücke nach Fangschleuse (ca. 3,5 Km) wegen des Naturschutzes gesperrt. Unsere Tour geht auf der schiffbaren Löcknitz weiter in Richtung Werlsee durch die Ortschaft Fangschleuse. Auf dem Werlsee halten wir uns links neben der Insel Lindenwall. Geradezu sehen wir die weißen Zeichen die bei Grünheide die Einfahrt in Richtung Peetzsee kennzeichnen.

An der Einmündung des Peetzsees befinden sich links und rechts Gaststätten, die zur Pause einladen. Der Peetzsee zieht sich in einen langen Bogen von ca. 2 Km. Nach einer Brückendurchfahrt bei Alt Buchhorst und einer kurzen Flussfahrt befinden wir uns auf dem Möllensee. Die Landschaft hat sich wieder geändert.

Ringsum bewaldet hat man den Eindruck, der See währe nicht besonders groß. Aber es schlängelt sich über 3,5 Km bis zu seinem Ende bei Neu Finkenstein. Nur dem guten Beobachter erschließt sich ca. ein Kilometer nach der Mündung eine Einfahrt in einen weiteren Kanal auf der rechten Uferseite. Wie durch einen "Baumtunnel" paddelt man in Richtung Kiessee.

Der Kiessee wirkt wie ein kleiner Kessel. Wer am Strand des Campingplatzes anlegt, geht am Besten auf die Anhöhe des Platzes. Dort findet man eine kleine Gaststätte mit gutem Essen und paddlerfreundlicher Bedienung. Zur Sicherheit nehmen wir unsere Paddel gerne mit zur Raststätte. Nach einer Stärkung genießen wir noch einmal die Natur, die sich auf dem Rückweg wieder neu präsentiert. Übrigens weitere Campingplätze befinden sich am Möllensee (3), Peetzsee (1) und am Flakensee (2).